Dammermann-Hauenschild-Stiftung und                              Marius-Eriksen-Stiftung

In fünf Gebäuden entstanden in der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne 74 Sozialwohnungen. Zwei Stiftungen investieren 9,5 Millionen Euro.

Quelle: www.nwz-online.de

Auf dem Gelände der ehemalige Donnerschwee-Kaserne wurden in fünf Gebäuden 74 Sozialwohnungen gebaut. Die Dammermann-Hauenschild-Stiftung und die Marius-Eriksen-Stiftung investierten 9,5 Millionen Euro. Das teilte Hermann Möhlenkamp, Vorstand der Dammermann-Hauenschild-Stiftung mit. Im letzten Quartal 2015 wurden alle Wohnungen bezogen.

 

Unter den Neubauten hat die Dammermann-Hauenschild-Stiftung einen Komplex als Mehrgenerationenhaus mit 38 größtenteils barrierefreien Wohnungen und diversen Gemeinschaftsräumen errichtet. Ein zum Süden hin geöffneter Gartenhof wird von zweieinhalb- bis dreieinhalbgeschossigen Wohnflügeln flankiert, zwischen denen sich auf der Nordseite ein eingeschossiger Trakt mit diversen Gemeinschaftseinrichtungen befindet. Darin gibt es nach Mitteilung von Möhlenkamp unter anderem ein ca. 85 Quadratmeter großes „Forum“, einen Bereich für den Tagestreffpunkt und eine Sauna. Außerdem steht eine große Gemeinschaftsküche mit Dachterrasse zur Verfügung. Der Gartenhof ist ein gemeinschaftlich bewirtschafteter Nutzgarten mit Spalierobst, Blumenwiesen und altengerechten Hochbeeten für Gemüse. Die Erschließung der Wohnungen erfolgt über Laubengänge. Das Wohnkonzept entspricht dem Vorbild des 2007 fertiggestellten Hermine-Kölschtzky-Hauses an der Alteneschstraße: Alle Generationen leben nach einem solidarischen Prinzip gemeinsam unter einem Dach.

 

Barrierefreies Wohnen

In direkter Nachbarschaft zum Mehrgenerationenhaus baute die Dammermann-Hauenschild-Stiftung ein Wohnhaus mit sieben barrierefreien Wohnungen. Im Erdgeschoss befinden sich Räumlichkeiten für eine Pflege-Wohngemeinschaft, so dass pflegebedürftig werdende Mitbewohner des neuen Wohnquartiers längerfristig im vertrauten sozialen und räumlichen Kontext bleiben können. Südlich davon baute die ­Marius-Eriksen-Stiftung drei zweieinhalbgeschossige Wohnhäuser mit jeweils neun unterschiedlich großen barrierefreien Wohnungen. Auf dem relativ großen Grundstück sind sowohl kleine Privatgärten als auch gemeinschaftlich bewirtschaftete Nutzgärten vorgesehen. Das Wohnkonzept ist ebenfalls generationenübergreifend und auch dort gibt es ein solidarisches Miteinander. Die Bewohner dieser Häuser können die Gemeinschaftseinrichtungen des Mehrgenerationenhauses der Dammermann-Hauenschild-Stiftung nutzen.

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